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Herzliche Einladung in den Orangeriegarten zu „Torte im Park“!

Bei einem Stück leckerer Torte, einer Tasse Kaffee, Obst oder Saft einander begegnen und miteinander ins Gespräch kommen – dazu lädt die Ökumenische Gemeinderunde in Zusammenarbeit mit dem ökumenischen Kirchenladen, Kirche & Co. mit dem Projekt „Torte im Park“ in den Orangeriegarten ein.

Es geht los am Dienstag, dem 11. 6. von 15 Uhr bis 17 Uhr!

Weitere Termin: 10.7., 8.8. und 13.9.

Appetit bekommen? Dann kommen Sie gerne vorbei – das Angebot ist kostenlos und verpflichtet zu nichts. Sie finden uns in der Nähe des Seerosenbeckens. 

Kirche, die zu den Menschen kommt
„Torte im Park“ findet Anklang im Orangeriegarten in Bessungen
Das war schon eine süße
Überraschung: Nicht schlecht staunten Passanten
in der Orangerie, als sie ein Stück Torte umsonst angeboten bekamen.
Gern ließ sich der eine oder die andere zu einem leckeren Stück
Erdbeersahne einladen. Unter dem Titel „Torte im Park“ hatten die
„Ökumenische Gemeinderunde Bessungen“ unter der Leitung von Dr.
Hildegard Dziuk und der ökumenische Kirchenladen „Kirche & Co.“ unter
der Leitung von Pfarrerin Ulrike Hofmann die Aktion gemeinsam
organisiert. Haupt- und Ehrenamtliche boten an einem kleinen Tisch unter
dem Sonnenschirm am Nachmittag Torte, Muffins, Kekse und Obst, dazu
Kaffee, Wasser und Saft an. Ein Zeichen, dass Kirche zu den Menschen
kommt.
„Es geht uns zuerst einmal darum, anderen eine Freude zu bereiten“,
erklärt Pfarrerin Ulrike Hofmann die Zielsetzung der Aktion, „und w
ir
machen dies, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.“
Wahrnehmen, was Menschen im Alltag bewegt, sich als Christinnen und
Christen zeigen, ein Gespräch anbieten, aber nicht aufzwingen – das hat
die Frauen un Männer zu der Aktion „Torte im Park“ bewegt. Das Konzept
stammt aus der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers, wo es
bereits in Hildesheim praktiziert wird.
Die Gespräche waren so unterschiedlich wie die Passanten, die
vorbeikamen, berichtet Pfarrerin Ulrike Hofmann. Manche erzählten von
ihrem Weg, was sie an diesem Tag noch vorhaben. Andere nahmen den
Kontakt zum Anlass, über die Kirche oder über ihren Glauben zu sprechen.
Lob und Anerkennung, aber auch Kritik an der Kirche wurden geäußert. Es
ergaben sich Gespräche über die Orangerie selbst, über das Leben in
Darmstadt oder auch in der Ferne, zum Beispiel in China, wo einer der
Passanten herkam. Viele erkundigten sich nach dem Hintergrund der
Aktion.
Ein junger Mann auf dem Fahrrad konnte sein Glück kaum fassen und
fragte immer wieder: „Warum machen Sie das, einfach so?“ Ein
obdachloser Mann nahm Torte, Getränk und ermutigende Worte gern an.
Manche winkten aber auch schon von Weitem ab: „Die Kalorien“ oder
„Keine Zeit“. Für die Gastgeberinnen und Gastgeber war auch das völlig in
Ordnung.
Rebecca Keller
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